Eine Gruppe von acht Menschen sitzt um einen runden Holztisch im Garten und genießt ein Essen im Freien. Der Tisch ist mit Salat, Brot, Butter, Getränken und Gewürzen gedeckt. Die Menschen lachen und haben Spaß.
Eine Gruppe von acht Menschen sitzt um einen runden Holztisch im Garten und genießt ein Essen im Freien. Der Tisch ist mit Salat, Brot, Butter, Getränken und Gewürzen gedeckt. Die Menschen lachen und haben Spaß.

Eine stabile Gruppe…

Wir „Jungen“ kennen uns seit einigen Jahren, haben mitunter bereits zusammengewohnt und mehrmonatige Radreisen gemeinsam unternommen. Alle Gruppenmitglieder verfügen über fundierte Erfahrung mit komplexen Projekten und Gruppenprozessen und bewegen sich sicher in Kollektiven. Stefan und Klaus haben über die letzten 30 Jahre diverse erfolgreiche Projekte in und um Freiburg realisiert. In Kombination sind wir eine Gruppe mit enorm viel Erfahrung, Ressourcen und Visionskraft. Um unsere interne Dynamik aktiv zu pflegen und Konflikte vorzubeugen, binden wir externe Begleitung in unseren Prozess ein. Somit können wir sowohl auf eigene Stärken als auch auf professionelle Unterstützung von außen zurückgreifen. Wir haben die Gruppe in der ersten Phase bewusst klein gehalten, um die Prozesse zügig zu entscheiden. Nun öffnen wir die Gruppe für neuen Menschen, die ein Teil vom Moosaik werden möchten.

…mit langfristiger Perspektive auf Merzhausen

Uns verbindet ein langfristiges Ziel: Wir möchten selbst im Moosaik leben, Familien gründen und dort älter werden. Nach Jahren im Vauban soll Merzhausen zu unserem neuen Zuhause werden. Mit unserer Vision eines gemeinschaftlichen, regenerativen Wohn- und Arbeitsortes wollen wir einen langfristigen Beitrag für die Gemeinde leisten. Unser Konzept zu Bewohner -und Gewerbestruktur darf auch im Dialog mit der Gemeinde Merzhausen weiterentwickelt und verfeinert werden, um so auf die Bedarfe vor Ort einzugehen.

Maris

Maris Wrede
Maris Wrede
Ein schwarz-weißes Bild eines Chemielabors mit Fläschchen und Reagenzgläsern auf einem Tisch. Es ist eine wissenschaftliche Umgebung mit Laborgeräten sichtbar.

Ich verbinde handwerkliche Praxis mit Erfahrung in der Bildungsarbeit. In meiner Schreiner-Ausbildung bei der Holzkantine in Freiburg lerne ich die vielfältigen Aspekte von Bauprozessen und Montage kennen. Besonders begeistert hat mich zuletzt die Fertigung eines Bettes aus Esche mit einem selbst entwickelten Stecksystem. Zuvor habe ich durch mein Lehramtsstudium und meine Arbeit als Erlebnispädagogin mit Kinder- und Jugendgruppen umfassende Erfahrungen in Gruppenleitung, Teambildung und sozialen Prozessen gesammelt. Diese Kombination aus handwerklichen und zwischenmenschlichen Kompetenzen möchte ich in unser Gemeinschaftsprojekt einbringen.

Anselm

Ein Mann trägt einen schwarzen Fahrradhelm mit blauen Akzenten und hat braune, lockige Haare, lächelt und steht im Freien mit grünem, unscharfen Hintergrund.
Ein Mann trägt einen schwarzen Fahrradhelm mit blauen Akzenten und hat braune, lockige Haare, lächelt und steht im Freien mit grünem, unscharfen Hintergrund.
Schwarze Leinwand mit weißen Lauftexten in einer Kinoaufnahme.

Meine Erfahrungen und meine Arbeitsweise sind stark von mehrjährigen Radreisen geprägt. Beruflich erzähle ich als Filmemacher, Speaker und Workshopleiter Geschichten und schaffe Räume, in denen Menschen sich selbst und einander begegnen können. Mein Studium der Geophysik hat zudem mein analytisches und vernetztes Denken geprägt. In unser Gemeinschaftsprojekt bringe ich Erfahrungen aus verschiedenen Wohn- und Gemeinschaftsprojekten ein. Dazu zählen der Bau von Tiny Houses, sowie meine langjährige Einbindung in das Wohn- und Kulturprojekt Kirnhalden bei Freiamt als Gründungsmitglied, Genosse und regelmäßiger Gast. Die dort gewonnenen Einblicke in gemeinschaftliches Wohnen und Zusammenleben fließen in die Entwicklung unseres Projekts ein.

Luise

Schwarz-weißes Linienbild eines Autorennwagens.

Meine beruflichen und persönlichen Wege haben mich von einem Studium der Konzertharfe in Berlin über eine körpertherapeutische Ausbildung im Allgäu bis zum Aufbau eines Campingplatzes an der Pazifikküste Kanadas geführt. Heute bin ich Geschäftsführerin des Café bedda im Vauban und absolviere eine Ausbildung in Osteopathie. In unser Projekt bringe ich somit vielfältige Erfahrungen aus der Kulturbranche, Körperarbeit und Leitung eines Gastronomiebetriebs ein.

Nick / Tamo

Schwarz-weiß Foto einer Person, die auf einer Treppenstufe sitzt, eine Zeitung in der Hand hält und nach oben schaut.

Mich begeistern Fragen rund um die sozialökologische Transformation und regeneratives Wirtschaften. Damit darf ich mich die nächsten Jahre als Doktorand an der Uni Freiburg beschäftigen, es geht grob gesagt um gemeinschaftsgetragene Ernährungswirtschaft (Mehr Infos hier: www.kewi-freiburg.de). Passenderweise bin ich daneben Minijobber auf einer Solidarischen Landwirtschaft bei Freiburg. Ansonsten liebe ich es draußen und in Bewegung zu sein, z.B. mit Surfboard, Rad, Kletterseil oder mit anderen auf einer Tanzfläche. Ich hab Lust, das Wohnen in Gemeinschaft als gemeinsames Projekt noch mehr ins Zentrum meines Lebens zu rücken. Zudem ist es für mich auch Experimentierfeld für zukunftsfähige Lebensweisen und da hab ich immer Lust dazu zu lernen.

Stefan

Ein älterer Mann in gelber Jacke, der auf einer Mauer steht und sich nach unten beugt, während er eine Taschenlampe hält. Die Wand ist mit Graffiti bemalt und es gibt Grünpflanzen im Vordergrund.
Ein älterer Mann in gelber Jacke, der auf einer Mauer steht und sich nach unten beugt, während er eine Taschenlampe hält. Die Wand ist mit Graffiti bemalt und es gibt Grünpflanzen im Vordergrund.
Schwarze Silhouette eines Zebras auf schwarzem Hintergrund.

Seit über 25 Jahren realisieren wir als Plan B Projektentwicklung GmbH eigenständig Bauprojekte in Freiburg und der Region. Unser Schwerpunkt liegt auf Architektur, die Räume für Begegnung, Arbeiten und gemeinschaftliches Leben schafft und dabei Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Ästhetik verbindet. Abseits der Arbeit spiele ich Volleyball und Darts in der Verbandsliga, radle durch den Schwarzwald und organisiere Jazzkonzerte. Als zweifacher Vater und Opa kommt auch das Familienleben nicht zu kurz.

Klaus

Ein Mann sitzt an einem weißen Tisch in einem modernen Büro. Vor ihm liegen Papiere und er trägt eine rote Jacke. Im Hintergrund sind eine große grüne Pflanze, ein Monitor, ein Lautsprecher und moderne Lampen. Es gibt auch eine Fensterfront, die viel Tageslicht hereinlässt.
Ein Mann sitzt an einem weißen Tisch in einem modernen Büro. Vor ihm liegen Papiere und er trägt eine rote Jacke. Im Hintergrund sind eine große grüne Pflanze, ein Monitor, ein Lautsprecher und moderne Lampen. Es gibt auch eine Fensterfront, die viel Tageslicht hereinlässt.
Ein Kind fährt mit einem Fahrrad. Das Fahrrad hat runde Räder und es ist in Schwarz-Weiß gehalten.

Mich begeistert es, als Architekt Räume zu gestalten, die Menschen zusammenbringen und gemeinschaftliches Leben ermöglichen. Nach vielen Jahren als angestellter Architekt habe ich mich selbstständig gemacht und eigene Bauprojekte realisiert. Seit vielen Jahren arbeite ich gemeinsam mit Stefan bei Plan B an der Entwicklung und Umsetzung von Bauprojekten.

Auch abseits der Architektur bin ich gerne in Bewegung, ob beim Tai Chi oder auf dem Motorrad. Beides gibt mir auf unterschiedliche Weise die Möglichkeit, den Kopf freizubekommen, neue Perspektiven zu gewinnen und unterwegs zu sein.

Das Moosaik wächst

Wir erweitern gerade unsere Gruppe und freuen uns darauf, weitere Menschen kennenzulernen, die Lust haben, das Moosaik mit uns zu gestalten und mit Leben zu füllen. Gleichzeitig möchten wir uns für diesen Prozess bewusst Zeit nehmen, denn gemeinschaftliches Wohnen braucht Vertrauen, gegenseitiges Kennenlernen und ein Gefühl dafür, ob wir zueinander passen.

Langfristig stellen wir uns einen Ort vor, an dem rund 30 Menschen leben. Je nach Größe und Gestaltung der Gewerbeflächen könnten zusätzlich Arbeitsplätze für etwa 20 bis 30 Menschen entstehen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam herauszufinden, was daraus wachsen kann.

Unsere Idee vom Zusammenleben

Wir wünschen uns einen lebendigen Ort, an dem ein geteiltes Interesse an Beziehung vorhanden ist, Alltag gemeinsam gelebt und sich gegenseitig unterstützt wird, gemeinsam gefeiert wird und der private Rückzugsraum jeder Person, WG und Familie geachtet ist.

Wir legen Wert auf gelebte Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung und einen offenen, konstruktiven Umgang mit Konflikten. Wir möchten daran arbeiten, dass Nachhaltigkeit und Gemeinwohl auf sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Ebene nicht nur schöne Worte bleiben, sondern wirklich den Alltag formen. Wir wollen auf lange Sicht mehr geben als nehmen, aufbauen und in Kreisläufen denken, statt uns und unsere Umwelt auszuzehren. All das sollen keine erdrückenden Ideale sein, sondern nährende Werte als Ausrichtung, ohne Anspruch auf Perfektion.

Wir orientieren uns am Konzept der Soziokratie mit dem Ziel, pragmatisch, transparent, effizient und lösungsorientiert auf Augenhöhe zu arbeiten.

Entscheidungen treffen wir nach dem Konsentprinzip.

Außerdem haben wir uns in verschiedene Arbeitskreise mit eigenen Aufgabenbereichen organisiert. Diese Arbeitskreise nennen wir UVis (Utopieverwirklichung) ☺. Sie decken die Bereiche Architektur, Kommunikation, Verwaltung und Finanzen ab. Mit der wachsenden Mitgliederzahl und komplexer werdenden sozialen Struktur wird dies ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Wir verstehen das Zusammenwohnen als einen gemeinsamen Lernprozess. Die hier beschriebenen Leitplanken geben uns Orientierung und helfen uns, unseren Weg miteinander zu gestalten. Gleichzeitig soll Moosaik lebendig bleiben: Jeder neue Stein im Mosaik und jede gemeinsame Erfahrung darf und soll unser Zusammenleben prägen und verändern. Wir möchten offen dafür bleiben, dazuzulernen, Gewohntes zu hinterfragen und unsere Art des Zusammenlebens gemeinsam weiterzuentwickeln.